Schattenarbeit gehört primär zur Ebene der
tiefenpsychologischen Ursachen und befasst sich mit den unbewussten Anteilen der Psyche. Sie zielt darauf ab, verdrängte, abgelehnte oder abgespaltene Persönlichkeitsanteile – den sogenannten „Schatten“ ins Bewusstsein zu bringen und zu integrieren.
Hier sind die Ebenen, auf denen Schattenarbeit ansetzt:
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Persönliches Unbewusstes: Schattenarbeit richtet sich an unterdrückte Gefühle, Triebe, Ängste und Charakterzüge (z. B. Neid, Gier, Wut), die in der Kindheit oder im Laufe des Lebens verdrängt wurden.
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Identität und Selbstwert: Sie bearbeitet die Diskrepanz zwischen dem bewussten Ich-Ideal und den Anteilen, die nicht zur eigenen Identität gehören wollen.
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Emotionale Wurzeln: Schattenarbeit identifiziert die Ursachen von unbewussten Verhaltensweisen, Selbstsabotage, Projektionen auf andere und emotionalen Blockaden.
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Archetypische Ebene: Ein Schatten kann auch archetypische Züge tragen, die im kollektiven Unbewussten verankert sind.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Schattenarbeit die Ursachenebene für unbewusste Verhaltensmuster und emotionale Blockaden darstellt, indem sie die Wurzeln im Unterbewussten aufdeckt, statt nur die Symptome (Verhalten) an der Oberfläche zu behandeln.
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